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Dipl.-Ing. Markus Thinius - Dipl.-Ing. Architekt Katharina van der Zande - Krefeld Tel. 0 21 51 - 820 71 73

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Schadstoffe in Gebäuden

Ein Thema auch für Sie?

Schadstoffe in Gebäuden sind erst seit ca. Mitte der 70er Jahre ein Thema in der Öffentlichkeit. Plötzlich wurde klar, dass bestimmte Holzschutzmittel, Asbest, Formaldehyd und zahlreiche weitere Stoffe zwar tolle Eigenschaften in Hinsicht auf ihre Verwendbarkeit als Bauprodukt hatten, der belebten Umwelt jedoch unter Umständen massiven Schaden zufügen konnten.

Noch heute wird dieser Aspekt oft verharmlost, aber spätestens seit klar ist, dass das mögliche Vorhandensein von Schadstoffen oft entscheidenden Einfluß auf den Wert einer Immobilie hat, sind auch sorglosere Naturen auf der Hut und haben das Thema für sich entdeckt.

Ein potentieller Käufer oder Mieter will heute oft wissen, ob er ein unübersehbares Risiko für sich und seinen Geldbeutel eingeht wenn er sich, in welcher Form auch immer, für einen längeren Zeitraum an eine Immobilie bindet.

Auch kommt es immer häufiger vor, dass möglicherweise Betroffene, sensibilisiert z.B. durch die verbesserte Informationslage, eigene schwer erklärbare gesundheitliche Probleme mit Ihrem Wohnumfeld in Verbindung bringen.

Die Odysse einer unerklärlichen Krankheitsgeschichte nimmt endlich einen positiven Verlauf, wenn Betroffene sich für eine Schadstoff-Detektion ihres Wohnumfeldes entscheiden. Ursachen werden erkannt, Problemstoffe können beseitigt oder in Zukunft gemieden werden. Oft ist die Rückkehr in ein beschwerdefreies Leben oder wenigstens Linderung möglich.

Der Königsweg im Umgang mit Schadstoffen im Gebäude ist aber natürlich der, den Einsatz dieser schon im Vorfeld zu vermeiden. Das heißt, bei Neubauten werden bereits in der Planungsphase unbedenkliche Stoffe als Baumaterialien ausgeschrieben und während der Bauausführungsphase werden die verwendeten Baustoffe genau kontrolliert.

Außerdem sollte heute jede Gebäude-Sanierung oder -Modernisierung genutzt werden, um Problemstoffe im Bestand zu suchen, deren Gefahrenpotential zu bewerten und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen. Dies kann viel Geld sparen und die Gesundheit bewahren.

Beispielhaftes aus der Amtsstube

Die Stadt Nürnberg macht es vor. Hier wurde eine schlagkräftige Arbeitsgruppe ( B.U.G. ) gebildet, welche sich aus Mitarbeitern des Hochbauamts, des Gesundheitsamts und des Chemischen Untersuchungsamts zusammensetzt.

Oberstes Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, gesundheitsverträgliche Raumluftverhältnisse in städtischen Gebäuden sicherzustellen. Die Arbeitsgruppe wird nicht nur aufgrund von Beschwerden über Beeinträchtigungen von Wohlbefinden und Gesundheit oder im Rahmen von Untersuchungsprogrammen bezüglich bestimmter Schadstoffe tätig. Vor Um- oder Erweiterungsbauten wird auf alle bekannten, sanierungsrelevanten Schadstoffe untersucht. Im Anschluß wird eine geeignete Sanierungsstrategie erarbeitet und deren Durchführung überwacht.

Doch damit nicht genug. Schlußendlich werden nach Baufertigstellung Messungen und Beobachtungen hinsichtlich flüchtiger organischer Verbindungen durchgeführt bis das Gebäude die Freigabe zur Nutzung erhält. In Problemfällen muß nachgebessert werden. Diese beispielhafte präventive Vorgehensweise leuchtet hell am Sternenhimmel der amtlichen Fürsorgepflicht. (Herr Dipl.-Ing. Bernd Tilgner, Bautechnisches Umweltmanagment des Nürnberger Hochbauamts, referiert hierzu regelmäßig bei hochkarärtigen Fachveranstaltungen)

Was wir für Sie tun können

Gerne führen wir in Ihrem Auftrag Begehungen von Immobilien/Wohnungen durch mit dem Ziel, eine qualitative Beurteilung des Schadstoffvorkommens durchzuführen.

Das Baujahr des Hauses, Umbauzeiten und Erweiterungen, die Bauweise (z.B. Fertighaus), erkennbare Baumaterialien, vorhandene Einrichtungen und Einbauten, die sensorische Wahrnehmung, die Sichtung der Hausakte/Hausunterlagen und viele weitere Faktoren sind wichtige Parameter, um potenzielle Schadstoffe im Vorfeld zu erkunden und nötigenfalls weitere Untersuchungen sinnvoll planen zu können.

Um den Verdacht auf ein Schadstoffvorkommen zu belegen bzw. zu entkräften, stehen zahlreiche stoffabhängige Verfahren zur Verfügung. Sofortanzeigende Testmethoden ebenso wie Laboranalysen von entsprechenden Material-, Raumluft- oder Hausstaubproben. Zu den jeweiligen Untersuchungen gibt es anschließend qualifizierte Prüfberichte mit verständlichen Bewertungen und Handlungsempfehlungen.

Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne zum gesamten Leistungsumfang.

Wichtige Schadstoffe in Gebäuden

PCB - Polychlorierte Biphenyle, PCB-haltige Fugenmassen, Farben und Lacke. PCB dient der Dauerelastizität und ist schwer entflammbar.
PCB ist fortpflanzungs- und fruchtschädigend, außerdem steht es im Verdacht, krebserzeugend zu sein.

PAK - Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in teer- und pechhaltige Klebstoffen und Farben sowie Bitumenerzeugnissen. Sie kamen bis Ende der 60er Jahre aufgrund ihrer leichten Zubereitung und Handhabung zum Einsatz, u.a. zum Verkleben von Holzfußböden oder bei bituminierten Dichtungs- und Dachbahnen. Benzo[a]pyren gilt als Leitsubstanz der PAK. Es ist krebserzeugend, fortpflanzungs- und fruchtschädigend sowie erbgutschädigend.

VOC - Organische Lösungsmittel (engl.: volatile organic compounds). Es gibt keine einheitliche Definition für VOC. Laut WHO handelt es sich um organische Substanzen mit einem Siedebereich zwischen 50 - 100 bis 240 - 260ºC welche mittels Probennahme an einem festen Adsorptionsmittel gesammelt wurden. Diese können dann durch gaschromatographische Analyseverfahren getrennt und quantifiziert werden. Übliche Lösungsmittel sind unter vielen weiteren Tetrachlorkohlenstoff, Alkohole, Benzol, Toluol, Butanon, Methylacetat, Oktan, Per, Phenole oder Aceton. Je nach Lösungsmittel können Augen und Schleimhäute gereizt werden, narkotische Wirkungen eintreten, Kopfschmerzen, Schwindel, Organschäden, Störungen des zentralen Nervensystems, kanzerogene Wirkung und zahlreiche andere Symptome auftreten.

Formaldehyd ist einer der wichtigsten Vertreter der Aldehyde. Formaldehyd wird u.a. als Bindemittelkomponente in Holzwerkstoffen (z.B. Spannplatten), Teppichklebern oder Dämmstoffen verwendet. Aber auch Lacke und sogar Kosmetika und Textilien enthalten mitunter bedenkliche Konzentrationen. Formaldehyd wirkt reizend auf Augen und Schleimhäute und ist eines der stärksten Allergene und wirkt somit auch sensibilisierend. Es steht im begründeten Verdacht auf krebserzeugendes Potential.

PCP - Pentachlorphenol, PCP-haltige Holzoberflächen, z.B. Lindan. PCP ist ein starkes Fungizid, Herbizid und Insektizid. Es wurde zum Schutz von Hölzern eingesetzt. PCP ist geruchlos und produktionsbedingt mit Phenolen und Dioxinen verunreinigt.

Phthalate - Phathalatsäureester werden hauptsächlich als Weichmacher in Kunststoffen oder Kunststoffprodukten wie PVC, Anstrichstoffen und Klebstoffen verwendet, u.a. auch Trägerflüssigkeit für Pestizide. Leicht schleimhautreizend, einige Verbindungen stehen im Verdacht mutagen und karzinogen zu wirken, DEHP wirkt nachgewiesen karzinogen. Leicht schleimhautreizend.

Faserstäube

Schwermetalle

Schimmelpilze und Bakterien



       
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